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Die Orte im Bödinger Raum

Die Orte, Dörfer und Weiler, die den "Bödinger Raum" bilden und dem "Kirchspiel Bödingen" angehören, gehören zur Stadt Hennef (Sieg), deren Stadtkern in westlicher Richtung ca.km vom namensgebenden Ortsteil Bödingen entfernt ist. Hier leben insgesamt 2135 Einwohner*). Bödingen liegt mit einer Höhe von ca. 175 m über NN auf einem Bergrücken an der Sieg. Die Ortschaften blicken alle auf eine mehrhundertjährige Geschichte zurück, teilweise sogar über tausend Jahre bis ins 9. Jahrhundert. Bödingen selbst und einige weitere Orte des Kirchspiels Bödingen gehören zur als Denkmal geschützten Kulturlandschaft "Unteres Siegtal: Stadt Blankenberg - Bödingen".
Der Bödinger Raum bezieht seine Attraktivität nicht nur aus seiner Lage, seiner Geschichte und seiner Tradition oder aus Hennefs hervorragender Infrastruktur und Verkehrsanbindung, sondern auch aus seiner besonderen Eignung als Startpunkt für viele Naturerlebnisse, wie z. B. Wandern, Radfahren, Reiten, Drachen- und Gleitschirmfliegen. Hier hat man u. a. unmittelbar Anschluss an den Natursteig Sieg, den Marienweg, den Holzweg oder auch den Sieghöhenweg sowie an den Radweg Sieg und den Nutscheidhöhenweg.

*) Stand der Einwohnerzahl: Januar 2017, lt. Wohnplatzverzeichnis der Stadt Hennef.

Altenbödingen Auel Berg Bödingen Driesch Halberg Kningelthal Lauthausen Niederhalberg Oberauel Oberhalberg Oppelrath Unteres Siegtal Unteres Siegtal Unteres Siegtal Unteres Siegtal Unteres Siegtal Stadt Hennef (C) OpenStreetMap-Mitwirkende (CC BY-SA) Orte im Bödinger Raum
Der Bödinger Raum umfasst die folgenden Ortschaften (in alphabetischer Reihenfolge):
             
Für ergänzende Informationen rund um den Bödinger Raum: s. "Weitere Informationen ...".

Altenbödingen

Altenbödingen
Hier handelt es sich um das alte Bödingen. Zwischen der Gründung von Altenbödingen und der Entstehung des heutigen Bödingen liegen mehrere Jahrhunderte. Der Ortsname wurde 1190 erstmalig urkundlich erwähnt. Die Besiedlung erfolgte aber bereits im Zuge der fränkischen Landnahme, also etwa zwischen 800 bis 1000, als die Menschen die fruchtbaren Lößlehmflächen in Besitz genommen haben. Der Ortsname wurde vermutlich von dem Namen des ersten Bewohners abgeleitet. Hier lebte also ein Bodo mit seiner Sippe, was aus dem Namenszusatz "-ingen" hervorgeht.
Bödingen wurde später durch die Namenszufügung "Alten-" von dem sich entwickelnden Wallfahrtsort unterschieden.
Weitere Informationen: Mehr über die Ortschaft Altenbödingen.
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Auel

Auel
Zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert entstand die Ortschaft Auel. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1441. Auel gehörte zum Burgbann von Blankenberg, wodurch die Grafen von Sayn und später die Herzöge von Berg die weltliche Macht darstellten. Da Auel gleichzeitig zum Kirchspiel Geistingen gehörte, erfolgte dort das religiöse Leben. Auf Grund der Entfernung und der Siegüberquerung hatten die Aueler aber einen äußerst beschwerlichen Weg. Daher wurde eine einfachere Lösung in der Nähe gesucht und gefunden, die die folgende Aussage verdeutlicht: "Lebendig nach Bödingen und tot nach Geistingen."
In Auel erfolgte u. a. seit 1748 Bergbau. Noch heute ist am Dorfeingang die Abraumhalde der Grube Asia unübersehbar. Dass es in Auel auch eine Mühle gegeben haben muss, wird noch heute an den alten Flurnamen deutlich: "Am Mühlengraben" und "Im Mühlenheckelchen".
Weitere Informationen: Mehr über die Ortschaft Auel.
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Berg

Berg
In der Rodeperiode des hohen und späten Mittelalters, also vom 12./13. Jahrhundert an, entstand auch die Siedlung Berg auf dem sich zur Sieg hin neigenden Hang.
Die wachsende Zahl der Menschen brauchte weiteren Raum. So rodete man Wälder und drang bis an die Hänge der Siefen vor. Dies führte dann auch zur Gründung der Siedlungen Niederhalberg, Oberhalberg und Oppelrath, die gemeinsam mit Berg auch als "die Bergdörfer" bezeichnet werden.
Weitere Informationen: Mehr über die Bergdörfer - Berg, Niederhalberg, Oberhalberg, Oppelrath.
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Bödingen

Bödingen
Der Marienwallfahrtsort Bödingen, vor allem durch seine Wallfahrtskirche "Zur Schmerzhaften Mutter" bekannt, entstand um 1400. Dort, wo sich wichtige mittelalterliche Handelswege kreuzten, stellte vor 1397 der Einsiedler Christian von Lauthausen ein Marienbild, das er nach einer göttlichen Offenbarung in einer Kölner Werkstatt anfertigen ließ, auf. Der Bildstock zog viele Menschen an, als die Kunde vom wundertätigen Bild der "Schmerzhaften Mutter" weithin bekannt wurde. Um dem Pilgerstrom gerecht zu werden, erbaute Christian von Lauthausen mit Peter Meisenbach, dem Geistinger Pastor, ab 1397 die Wallfahrtskirche "Mater Dolorosa", die 1408 vollendet wurde. Das heutige Aussehen, mit Querschiff und Chor, erhielt sie in den Jahren bis 1500. Die Erweiterung wurde notwendig, damit die Augustiner-Chorherren der Windesheimer Kongregation, die von 1424 bis 1803 die Pilger betreuten, ausreichend Raum zur Erfüllung ihrer klösterlichen Pflichten hatten.
Der Name Bödingen ging vom heutigen Altenbödingen auf diese neue, bedeutendere Siedlung auf dem "Marienberge" über, die sich um Kirche und Kloster gebildet hatte.
Weitere Informationen: Mehr über die Ortschaft Bödingen.
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Driesch

Driesch
Am Aufgang der Nutscheidstraße auf den Höhenkamm entstand vermutlich vom 12./13. Jahrhundert an die Siedlung Driesch. Der Ortsname stammt wohl von "Dreesch" ab, wie man Brachland, also wirtschaftlich schlecht nutzbare Flächen, nannte. Diese Bezeichnung findet sich auch in alten Karten wieder.
Der Ort liegt an einer alten Handelsstraße, dem "Eisenweg", der als Transportweg für Eisenerz aus dem Siegerland ins Rheinland diente. Die Menschen, die sich hier ansiedelten, machten sich die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Nutscheidstraße zu Nutze.
Weitere Informationen: Mehr über die Ortschaft Driesch.
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Halberg

Halberg
Der Ortsname stammt von dem Bach, der durch das Halberger Tal fließt: der Halberger Bach. Die Siedlung entstand vermutlich, wie Auel, im 12./13. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgt 1426. Halberg mit drei Häusern und "Lochhalberg", dessen Häuser heute nicht mehr vorhanden sind, bildeten einen Lebensraum in diesem Tal. Einst sollen dort fünfzehn Höfe gestanden haben, deren Einwohner aber im 19. Jahrhundert das abseits gelegene Tal verließen. Vielleicht erfolgte der Wegzug vieler Bewohner wegen des sehr kalten und feuchten Klimas.
Erwähnenswert ist das "Marienbrünnchen", eine Heilquelle, die ihren Ursprung angeblich unter dem Marienaltar der Wallfahrtskirche hat. Das mineralreiche Wasser soll gegen Augen- und Ohrenleiden helfen. Von 1923 bis 1963 erfolgte von hier die Wasserversorgung für Bödingen. Das alte Pumpenhäuschen steht noch an seinem ursprünglichen Platz in der Senke. Von der einstigen Klostermühle ist nur noch der Damm des Mühlenteiches erhalten und der Flurname "Im Mühlenweiher" erinnert daran.
Weitere Informationen: Mehr über die Ortschaft Halberg.
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Kningelthal

Kningelthal
Die Gründung der Siedlung Kningelthal fällt in etwa die gleiche Periode wie die Gründung von Niederhalberg und Oberhalberg, also vermutlich in das 13. bis 15. Jahrhundert.
Im Spätmittelalter, mit Sicherheit im 14./15. Jahrhundert, darf die Besiedlung und Erschließung des Bödinger Raumes als abgeschlossen gelten.
Weitere Informationen: Mehr über die Ortschaft Kningelthal.
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Lauthausen

Lauthausen
Lauthausen dürfte ein ähnliches Alter wie das heutige Altenbödingen haben. Demnach erfolgte die erste Besiedelung der Südhänge zur Sieg hin und die der Mittelterrasse unmittelbar über der Sieg etwa um 800 beginnend. Die Siedlung wird aber erst 1311 als Ludenhausen erwähnt. Von der Namensdeutung her ist abzuleiten, dass hier wohl ein Ludo in seinen Häusern gelebt haben muss. Diese Namensgebung, bestehend aus dem Gründer- oder Besitzernamen und der Endung "-hausen", ist weit verbreitet in dieser Siedlungsperiode.
Der Bödinger Raum zerfällt in drei Katastergemarkungen. Zu einer davon, nämlich der Gemarkung Lauthausen, gehören noch heute neben Lauthausen selbst die Siedlungen Berg, Bödingen mit Driesch, Halberg, Kningelthal, Niederhalberg, Oberhalberg mit Oppelrath und Oberauel. In dieser Einteilung überdauerten die ältesten mittelalterlichen Verwaltungseinheiten bis in die heutige Zeit.
Weitere Informationen: Mehr über die Ortschaft Lauthausen.
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Niederhalberg

Niederhalberg
Niederhalberg gehört zu den Bergdörfern. Beschreibung s. Berg.
Weitere Informationen: Mehr über die Bergdörfer - Berg, Niederhalberg, Oberhalberg, Oppelrath.
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Oberauel

Oberauel
Die Besiedelung am Fuße der Sieghänge, und in der Folge die Gründung des Dorfes Oberauel, fällt etwa in den gleichen Zeitraum wie die Gründung von Auel, also ins 12./13. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die abgebildete Kapelle des Heiligen Antonius von Padua (auch Dreifaltigkeitskapelle genannt) aus dem Jahre 1735 ist das älteste Bauwerk in Oberauel.
Von der ehemaligen Mühle am Halberger Bach ist nur noch das zweigeschossige Fachwerkgebäude aus der Mitte des 19. Jahrhundert erhalten. Sie wurde in den 1930er Jahren aufgegeben und zum Wohnhaus umgebaut.
Weitere Informationen: Mehr über die Ortschaft Oberauel.
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Oberhalberg

Oberhalberg
Oberhalberg gehört zu den Bergdörfern. Beschreibung s. Berg.
Weitere Informationen: Mehr über die Bergdörfer - Berg, Niederhalberg, Oberhalberg, Oppelrath.
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Oppelrath

Oppelrath
Oppelrath gehört zu den Bergdörfern. Beschreibung s. Berg.
Weitere Informationen: Mehr über die Bergdörfer - Berg, Niederhalberg, Oberhalberg, Oppelrath.
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Weitere Informationen rund um den Bödinger Raum

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