Der Heimatverein Bödingen stellt sich vor.
 
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Geschichte & Entwicklung

Logo des Heimatvereins Bödingen Der "Heimatverein Bödingen e. V." geht aus dem 1937 gegründeten "Verkehrs- und Verschönerungsverein Bödingen" hervor. Er lebte 1953 als "Heimat- und Verkehrsverein Bödingen" wieder auf, bevor er 1976 die heutige Namensgebung erfuhr.
In den vielen Jahren seit der Gründung des Heimatvereins hat sich natürlich manches grundlegend verändert. Der Heimatverein Bödingen ist dabei stets mit der Zeit gegangen, hat sich nachhaltig weiterentwickelt, an veränderte Gegebenheiten angepasst und neuen Herausforderungen gestellt. Das wünschen wir uns auch für die Zukunft.
Im Folgenden sind einige wichtige Ereignisse und Fakten aus der wechselvollen Geschichte und Entwicklung des Heimatvereins zusammengestellt.

Entwicklung von 1937 bis 1976

Mit der  1937  unter dem Namen "Verkehrs- und Verschönerungsverein Bödingen" erfolgten Gründung im Gasthaus Quadt tritt der neue Verein in Bödingen erstmals in Erscheinung. Federführend waren damals der Gastwirt Robert Quadt und der Klostergutsbesitzer Rudolf Eich. Ziel war - wie auch heute noch - schon damals, die Schönheit der Heimat zu bewahren und sie anderen Menschen zugänglich zu machen. Bereits damals wurden Ruhebänke aufgestellt und verschiedene Maßnahmen zur Dorfverschönerung eingeleitet. Auch wurden Postkarten herausgegeben und ein Werbeprospekt veröffentlicht. Leider bereiteten die Wirren des 2. Weltkriegs den Bestrebungen des jungen Vereins zunächst ein jähes Ende.
Im Frühjahr  1953  - am 22. März - trafen sich dann 24 Männer im Gasthaus Pult in Driesch, um den Verein unter dem Namen "Heimat- und Verkehrsverein Bödingen" wieder aufleben zu lassen. Dabei standen einerseits wieder der Heimatgedanke und die Pflege der alten Kultur- und Baudenkmäler im Vordergrund. Andererseits zielten erste Maßnahmen auf die Herausgabe einer Werbeschrift, um den Fremdenverkehr als notwendige Einnahmequelle zu fördern. Viele weitere Aktivitäten folgten, u. a. wurden auch neue Ruhebänke angeschafft und aufgestellt, Wanderungen und Vorträge organisiert sowie die Wiederherstellung eines schwer beschädigten Heiligenhäuschens und die Herrichtung des Stationsweges nach Lauthausen in Angriff genommen.
Erstmals  1954  wurden vom damaligen Vorsitzenden Pfr. i. R. Willy Junkersfeld Verhandlungen mit dem Kloster Geistingen über die Rückgabe einer wertvollen Beweinungsgruppe geführt, doch erst 2011 fand diese Beweinungsgruppe ihren Platz in der Bödinger Wallfahrtskirche "Zur Schmerzhaften Mutter" (s. "Denkmäler: Die Bödinger Wallfahrtskirche").
Schon  1956  wurde die allererste Bustour des Vereins durchgeführt und damit der Grundstein für eine bis heute andauernde Tradition gelegt.
Im Jahr  1959  wurde erstmalig ein seit längerem geplantes "Fest der Alten" durchgeführt. Bis heute ist die Seniorenadventsfeier ein fester Bestandteil der vom Heimatverein veranstalteten Feste.
Bereits  1964  wurde über die Eintragung des Vereins als "e. V." diskutiert, umgesetzt wurde die Eintragung ins Vereinsregister aber erst 12 Jahre später, nämlich 1976. Vorher feierte der Verein bei der Jahreshauptversammlung 1967 sein 30-jähriges Bestehen und führte 1972 erstmals ein Kinderfest durch, das bis heute als Sommerfest seine Fortsetzung findet.
 1976  errichtete ein Vereinsmitglied an der Nutscheidstraße eine Schutzhütte, die für Waldfeste genutzt wurde und heute noch gerne von Wanderern aufgesucht wird. Im gleichen Jahr erfuhr der Heimatverein seine heutige Namensgebung und wurde ins Vereinsregister beim Amtsgericht Siegburg auf dem Registerblatt VR 914 eingetragen. Gleichzeitig wurde ihm auch die Gemeinnützigkeit zuerkannt, die bis heute immer wieder bestätigt wurde.
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Entwicklung von 1977 bis 2012

Im Jahr  1977  wurde auf der Jahreshauptversammlung im "Berghotel" Driesch die Vorbereitung der 40-Jahr-Feier beschlossen. Ein Jahr später übernahm der Heimatverein den Bödinger Schulpavillon, der dann 11 Jahre lang u. a. als Vereinsheim diente.
 1981  war ein spannendes Jahr für Bödingen, denn in diesem Jahr hatte die Stadt Hennef darüber zu entscheiden, ob auf dem Bödinger Berg ein Schweinemastbetrieb errichtet werden dürfte. Die Anlieger, der Heimatverein und die katholische Pfarrgemeinde waren sich in der Ablehnung dieses Vorhabens einig und sprachen sich dagegen aus. Der Heimatverein argumentierte mit dem im Rahmen der Denkmalpflege erhaltenswerten Dorfbild. Letztlich war der Widerstand von Erfolg gekrönt, die geplante Mastanstalt konnte verhindert werden.
Im Sommer  1983  brach man erstmalig mit der Tradition, sich auf die Gründung im Jahr 1937 zu berufen, und feierte das 30-jährige Bestehen des Vereins - nunmehr bezogen auf die Neugründung von 1953 - mit einem Festgottesdienst in der Bödinger Pfarrkirche. 1985 wurde dann unser langjähriger Vorsitzender Gerd Degener als Mitglied in den Arbeitskreis zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine in Hennef berufen, deren Gründung dann im gleichen Jahr erfolgte. 1986 fand schließlich erstmals das "Gesellige Beisammensein für Helfer" statt, das bis heute als "Helferessen" erfolgreich fortgeführt wird.
Die Teilnahme von Bödingen am Kreiswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" wurde  1988  mit dem 1. Platz belohnt. Im Landeswettbewerb 1989 wurde ein erfreulicher 2. Platz erreicht. 1990 nahmen dann Auel und Altenbödingen am Kreiswettbewerb teil, wobei Auel einen Sonderpreis erhielt.
Klaus Pipke, unser heutiger Bürgermeister, wurde auf der Jahreshauptversammlung  1993  zum Beisitzer für Bödingen gewählt, einem Amt, das er sechs Jahre lang innehatte. Im gleichen Jahr feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen (wieder bezogen auf 1953). 10 Jahre später, 2003, wurde entsprechend die 50-Jahr-Feier begangen.
Etwas ganz Besonders erreichte der Heimatverein - im Verbund mit der Stadt Hennef, Stadt Blankenberg und vielen anderen - im Jahr  2008 . In diesem Jahr wurde der Bereich "Unteres Siegtal" (Bödingen, Stadt Blankenberg und das dazwischen liegende Siegtal) als erste Kulturlandschaft überhaupt zum Denkmalbereich erklärt (s. Kulturlandschaft "Unteres Siegtal: Stadt Blankenberg - Bödingen" bzw. "Buchvorstellung in Bödingen: Denkmal Kulturlandschaft"). Im Herbst des Jahres, als der Heimatverein auch mit seiner eigenen Homepage startete (s. "Heimatverein geht online"), unternahm der Verein erstmals eine 4-tägige Reise nach Berlin (vgl. "Bödingen besucht Berlin"). Es folgten Reisen nach Brüssel (2010, s. "Bödingen besuchte Brüssel") und Straßburg (2012, s. "Bödingen besuchte Straßburg und Elsass").
In der Zwischenzeit, nämlich  2010 , wurde das Marienbrünnchen in Halberg aufwändig verschönert und die dabei neu geschaffene Anlage eingeweiht (s. "Einweihung des Halberger Marienbrünnchens").
Endlich besann man sich in dieser Zeit wieder auf die eigentlichen Wurzeln des Vereins im Jahr 1937 und bereitete für  2012  die 75-Jahr-Feier (s. "75-Jahr-Feier und Sommerfest") vor. Dazu wurde u. a. eine Festschrift herausgegeben (s. "Übergabe der Festschrift an das Stadtarchiv"), auf der auch diese Übersicht über die Entwicklung des Heimatvereins bis 2012 ganz wesentlich beruht.
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Entwicklung ab 2013 bis heute

Schließlich war  2014  ein arbeitsintensives Jahr. Nachdem bereits im Vorjahr die Betonwand in Oberauel künstlerisch gestaltet worden war (s. "Neues im Frühjahr 2013: Graffiti Oberauel"), konnten nun einige Denkmäler erfolgreich restauriert werden: Im Jahr danach konnte die Sanierung des Niederhalberger Kriegerdenkmals schließlich erfolgreich beendet werden, wie man hier nachlesen kann: "Kriegerdenkmal Niederhalberg - Sanierung erfolgreich beendet".
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Die Schwerpunktaktivitäten

In all den Jahren seines Bestehens hat der Heimatverein Bödingen eine Vielzahl an Aktivitäten und zahlreiche Projekte angestoßen und durchgeführt. So hat er sich andauernd und immer wieder um die zunehmende Zahl der inzwischen über 70 Ruhebänke und um die Markierung von Wanderwegen gekümmert. Das wird er natürlich auch weiterhin tun. Pflege, Instandsetzung und Erhaltung zahlreicher Denkmäler im Bödinger Raum standen und stehen ebenso im Mittelpunkt wie die Beseitigung von Mängeln und Missständen. So wurde etwa auf Initiative des Heimatvereins die Friedhofsmauer am Kirchweg ausgebessert und eine Beleuchtung des Kirchwegs installiert (s. "Vom Heimatverein initiierte Beleuchtung komplett"). Immer wieder mussten Schäden, leider manchmal auch durch feigen Vandalismus verursacht, beseitigt werden. Eine Daueraufgabe war und ist darüber hinaus leider das Beseitigen von "wildem" Müll, weshalb sich viele Mitglieder des Heimatvereins immer wieder bei Aktionen wie "Hennef schwingt den Besen" (bzw. "Altenbödingen schwingt den Besen", "Auel schwingt den Besen" usw. für die Ortschaften im Bödinger Raum) beteiligen.
Die Instandsetzung und Erhaltung von Brunnen, Dorfpumpen, Bildstöcken und Wegekreuzen sowie das Aufstellen und Pflegen von Hinweis- und Info-Tafeln sind Aufgaben, denen sich der Verein seit vielen Jahren engagiert und erfolgreich widmet. Inzwischen wurden erfreulicherweise zwei Spielplätze und zwei Bolzplätze eingerichtet, die natürlich auch instandgehalten werden (s. dazu auch: "Paten für Spiel- und Bolzplätze gesucht"). Weiter gehören die Organisation von Wanderungen und Ausflügen, gelegentlich auch Vortragsveranstaltungen zu den wiederkehrenden Aufgaben des Vereins. Nicht zuletzt bilden auch die oben erwähnten Feste wichtige Bestandteile des Vereinslebens. Neuerdings kümmert sich der Heimatverein sogar um "Ruhebänke für Vögel", nämlich Nistkästen (vgl. "Arbeitseinsatz - Nistkästen aufgehängt und Bänke gereinigt").
Ein Mangel an Aufgaben ist also vorerst nicht zu befürchten. Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft an neuen und spannenden Herausforderungen bringen wird ...
Als Ergänzung zur obigen Darstellung sind aktuelle Aktivitäten und Termine unter "Aktuelles" sowie der Rückblick auf alle Beiträge und Berichte seit 2008 unter "Chronik" zu finden.
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Die Vorsitzenden

Die Arbeit des Heimatvereins wurde und wird immer ganz wesentlich von seinen Vorsitzenden geprägt, die sich stets mit hohem persönlichem Engagement ihren Aufgaben widmeten bzw. widmen:
1937 - 1953  unbekannt   
1953 - 1957  Pfr. i. R. Willy Junkersfeld  Bödingen
1957 - 1965  Josef Breuer  Bödingen
1965 - 1980  Gerd Degener  Niederhalberg
1980 - 1984  Heinz Großmann  Bödingen
1984 - 2002  Gerd Degener  Niederhalberg
2002 - 2008  Christiane Tonndorf  Altenbödingen
2008 - 2013  Bert Reichl  Bödingen
2013 - heute  Herbert Müller  Kningelthal
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Träger der Hennefer Heimatnadel

Für besondere Verdienste um die Heimat wird bereits seit 1994 die als "Hennefer Heimatnadel" bezeichnete Auszeichnung von der Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine in der Stadt Hennef (Sieg) - s. "Links" - verliehen. Auch einigen engagierten Mitgliedern des Heimatvereins Bödingen konnten wir schon zu dieser Ehre gratulieren:
1994  Gerd Degener  Niederhalberg
1997  Berta Steinhauer  Auel
2000  Heinz Peters  Lauthausen
2003  Reinhard Dürbusch  Bödingen
2003  Heinz Großmann  Bödingen
2003  Erni Koch  Altenbödingen
2003  Winfried Koch  Altenbödingen
2003  Elfie Kreuzer  Driesch
2016  Peter Hilleke  Driesch
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