Der Heimatverein Bödingen e. V. stellt sich vor.

Die Orte - Lauthausen

Lauthausen Lauthausen dürfte ein ähnliches Alter wie das heutige Altenbödingen haben. Demnach erfolgte die erste Besiedelung der Südhänge zur Sieg hin und die der Mittelterrasse unmittelbar über der Sieg etwa um 800 beginnend. Die Siedlung wird aber erst 1311 als Ludenhausen erwähnt. Von der Namensdeutung her ist abzuleiten, dass hier wohl ein Ludo in seinen Häusern gelebt haben muss. Diese Namensgebung, bestehend aus dem Gründer- oder Besitzernamen und der Endung "-hausen", ist weit verbreitet in dieser Siedlungsperiode.
Der Bödinger Raum Raum zerfällt in drei Katastergemarkungen. Zu einer davon, nämlich der Gemarkung Lauthausen, gehören noch heute neben Lauthausen selbst die Siedlungen Berg, Bödingen mit Driesch, Halberg, Kningelthal, Niederhalberg, Oberhalberg mit Oppelrath und Oberauel. In dieser Einteilung überdauerten die ältesten mittelalterlichen Verwaltungseinheiten bis in die heutige Zeit.
Lauthausen
Dorfzentrum mit Josefskapelle in Lauthausen.
Das obige Foto zeigt die Josefskapelle in Lauthausen, die dem Heiligen Josef von Nazareth geweiht ist, zu dessen Ehren seit 1955 jeweils zum 1. Mai ein eigener Gedenktag ("Josef der Arbeiter") begangen wird. Die Lauthausener Dorfgemeinschaft veranstaltet aus diesem Anlass jährlich ein Maifest.

Die Dorfgemeinschaft Lauthausen

Im Jahr 1986 wurde die Dorfgemeinschaft Hennef-Lauthausen e. V. gegründet (s. "Links"), die sich nicht nur um das oben erwähnte Maifest, sondern vor allem auch - stets in gutem Miteinander mit dem Heimatverein Bödingen - eigenständig um alle weiteren Belange der Ortschaft Lauthausen kümmert. Dabei versteht sich die Dorfgemeinschaft Lauthausen als Nachfolgeverein des ehemaligen Lauthausener Wasserleitungsvereins von 1925. Heute organisiert die Dorfgemeinschaft u. a. den "Lebendigen Adventskalender" in der Adventszeit sowie das jährliche Weihnachtssingen am Heiligen Abend (s. "Chronik" bzw. "Archiv"). Und natürlich hat sie sich die Pflege der Dorfkapelle zur Aufgabe gemacht.
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Lauthausen und die Bödinger Wallfahrt

Zu den bekanntesten Lauthausenern dürfte der Arbeiter Christian von Lauthausen gehören, der durch Aufstellen eines Vesperbildes der Gottesmutter Maria im 14. Jahrhundert den Bau der Bödinger Wallfahrtskirche in Gang setzte (vgl. "Denkmäler: Die Bödinger Wallfahrtskirche") und so zum Mitbegründer der Wallfahrt nach Bödingen wurde. Das führte dann auch zum Entstehen des Klosters Bödingen, das jedoch 1803 im Zuge der Säkularisation aufgehoben wurde (vgl. "Tradition und Brauchtum").
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Lauthausen und seine Denkmäler

Selbstverständlich beherbergt auch Lauthausen als eine der ältesten Ortschaften im Kirchspiel Bödingen (vgl. "Statistik") einige der in die Hennefer Denkmalliste eingetragenen Objekte. Die oben erwähnte Josefskapelle gehört zwar nicht dazu, dafür aber u. a. ein Fachwerkhaus und ein Wegekreuz. Weiter gehört dazu der Stationsweg von Lauthausen nach Bödingen mit seinen sieben Stationshäuschen, von denen eines in Lauthausen steht. Näheres über den Stationsweg ist in einem ausführlichen Beitrag unserer Reihe "Unsere Denkmäler im Bild" nachzulesen:
Stationsweg - Station 1 in Lauthausen.
Stationsweg - Station 1 in Lauthausen.
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Lauthausen und der Naturschutz

Das Siegtal und die "Historische Kulturlandschaft Unteres Siegtal" - Naturschutz Lauthausen ist sehr schön in einer Siegschleife und einem naturnahen Umfeld gelegen. Die Ortschaft grenzt unmittelbar gleich an mehrere Naturschutzgebiete.

Zum einen steht das idyllische Tal zwischen Bödingen, Altenbödingen und Lauthausen als Naturschutzgebiet Sellbachtal, zum anderen das schöne Hanggebiet zwischen Lauthausen und Altenbödingen als Naturschutzgebiet Lauthausen-Altenbödinger Kulturlandschaft unter Schutz. Die Hänge der Sieg zwischen Lauthausen und Oberauel bilden einen Abschnitt eines weiteren Naturschutzgebiets namens Siegtalhänge, und schließlich grenzt Lauthausen im Süden noch an das Naturschutzgebiet Siegaue.

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Lauthausen und Hennef

Die bis dahin amtsfreie Gemeinde Lauthausen wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn im Jahr 1969 aufgelöst und - einschl. der zugehörigen Ortschaften - der gleichzeitig neu gebildeten Gemeinde Hennef (Sieg) eingegliedert. Wie oben schon erwähnt, gehört Lauthausen selbstverständlich der Gemarkung Lauthausen an.
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Lauthausen auf der Karte

(C) OpenStreetMap-Mitwirkende (CC BY-SA) Lauthausen
Karte von Lauthausen.
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Lauthausen und der Heimatverein

Silhouette von Bödingen - Symbol des Heimatvereins Bödingen Heute hat Lauthausen 588 Einwohner.*) Um die Belange von Lauthausen kümmert sich seit 1986 eigenständig die Dorfgemeinschaft Hennef-Lauthausen (s. "Links"). Zwischen der Dorfgemeinschaft und unserem Heimatverein gibt es ein gutes Miteinander, das sich besonders beim Zusammenwirken zur Heimat- und Gemeinschaftspflege und z. B. auch im gegenseitigen Besuch der Dorffeste niederschlägt. Viele der in der Dorfgemeinschaft Aktiven sind auch Mitglied im Heimatverein Bödingen und engagieren sich tatkräftig. Und nicht zu vergessen: Lauthausen verfügt über eine unserer großen Anschlagtafeln.

*) Stand der Einwohnerzahl: Januar 2021, lt. Wohnplatzverzeichnis der Stadt Hennef.

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Beiträge zu Lauthausen in der Chronik

In folgenden neueren Beiträgen und Berichten innerhalb unserer "Chronik" wird Lauthausen erwähnt: Für sämtliche Beiträge seit 2008 siehe: "Archiv". Weitere Quellen siehe auch: "Links".
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<<<Mehr über die Ortschaft Kningelthal
-->Mehr über die Ortschaft Lauthausen
>>>Mehr über die Ortschaft Oberauel

 

 

 
 
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